
PSYCHEDELIC SOUNDLAB - Modul 2: Liquid Textures – Wasser wird Klang
Vom ersten Tropfen zur flüssigen Klangwelt.
Freie Plätze
Beschreibung
Wasser tropft, gluckert, sprudelt und rauscht. Im zweiten Modul des Psychedelic Sound Labs erforschen wir seine klangliche Vielfalt. Wir entwickeln kleine Wasserexperimente, nehmen unsere Entdeckungen auf und verwandeln sie in ungewöhnliche Instrumente und psychedelische Sounds. Termin 1: Lauschen, experimentieren und aufnehmen Wir beginnen mit bewusstem Hinhören: Wie klingt ein einzelner Tropfen? Was verändert sich durch die Fallhöhe, das Gefäß oder die Oberfläche, auf die er trifft? Mit Schüsseln, Flaschen, Schläuchen und unterschiedlichen Wasserständen gestalten wir kleine Klangstationen. Wir lassen tropfen, erzeugen Luftblasen, bewegen Wasser und erkunden das Gluckern und Schwappen in verschiedenen Gefäßen. Dabei folgen wir spontanen Ideen und lassen uns von unerwarteten Geräuschen überraschen. Unsere Experimente nehmen wir gemeinsam auf. Wir wechseln die Aufgaben, probieren Mikrofonpositionen aus und entdecken, wie sich feine Details einfangen lassen. Die Aufnahmen finden überwiegend drinnen statt; bei passenden Bedingungen können wir draußen Klänge am Wasser ergänzen. Termin 2: Aus Wasser werden Instrumente Beim zweiten Treffen holen wir unsere Aufnahmen in Ableton Live. Wir wählen interessante Klangstellen aus, schneiden sie und laden sie in Simpler. Im Mittelpunkt stehen Tonhöhe, Abspielrichtung, Klangdauer und Hüllkurven. Du erfährst, wie diese Einstellungen den Charakter eines Samples verändern: Ein Tropfen wird zum melodisch spielbaren Klang, rückwärts abgespieltes Schwappen zum anschwellenden Effekt und tief gestimmtes Blubbern zu einer fremdartigen Stimme. Wir spielen die Sounds über verschiedene Tonhöhen und entwickeln kleine Melodien, Klangfolgen oder musikalische Szenen. So entstehen aus unseren Wasserexperimenten eigene Instrumente und erste flüssige Klangwelten. Für wen? Für Musikproduzent, Menschen, die es werden möchten, und neugierige Klangentdecker. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Die Teilnahme an Modul 1 ist nicht erforderlich. Ich begleite dich individuell; am Rechner können wir auch in Zweiergruppen arbeiten. Das ist dabei Gemeinsame Samples und entwickelte Sounds zum Mitnehmen. Zwei zusammengehörige Termine: etwa sechs Stunden inklusive Pausen für das Experimentieren und Aufnehmen sowie vier bis fünf Stunden für das Sounddesign. Das Modul ist einzeln buchbar; beide Termine gehören zusammen. Wir forschen mit maximal vier Teilnehmenden. Das Modul findet bereits ab einer Anmeldung statt.