
PSYCHEDELIC SOUNDLAB - Modul 4: Alien Machines – Metall wird Klang
Vom Schwingen einer Feder zur Stimme einer fremden Maschine.
Freie Plätze
Beschreibung
Metall klingelt, scheppert, knarzt und singt. Im vierten Modul des Psychedelic Sound Labs erforschen wir seine Resonanzen. Wir entwickeln einfache Klangobjekte, nehmen ungewöhnliche Geräusche auf und verwandeln sie in bewegte, psychedelische Sounds. Termin 1: Experimentieren, bauen und aufnehmen Wir beginnen mit bewusstem Lauschen: Wie lange klingt ein angeschlagenes Metallstück nach? Welche feinen Töne werden hörbar, wenn wir es reiben oder vorsichtig zum Schwingen bringen? Mit Federn, Blechen, Ketten, Schrauben und Metallschüsseln gestalten wir kleine Klangexperimente. Wir schlagen an, schaben, rollen und lassen schwingen. Dabei vergleichen wir frei hängende, aufliegende und gedämpfte Materialien. Aus ausgewählten Teilen bauen wir einfache Klangerzeuger – etwa eine Feder auf einer Holzkiste oder mehrere hängende Metallstücke. Es geht um neugieriges Ausprobieren und die Entdeckung überraschender Klänge. Unsere Ergebnisse nehmen wir gemeinsam auf. Wir wechseln die Aufgaben und experimentieren mit Mikrofonpositionen, um kurze Anschläge, raues Reiben und lange Ausklänge einzufangen. Termin 2: Klangfarbe und Bewegung gestalten Beim zweiten Treffen bearbeiten wir unsere Aufnahmen in Ableton Live. Im Mittelpunkt stehen Filter, Verzerrung, Resonanz und Automation. Wir erkunden, wie Filter bestimmte Klanganteile hervorheben oder abschwächen und wie Verzerrung aus einem feinen Geräusch einen rauen, kräftigen Sound machen kann. Mit Resonanz betonen wir einzelne Frequenzbereiche und entdecken pfeifende, knurrende oder beinahe sprechende Klangfarben. Anschließend bringen wir Bewegung hinein: Wir zeichnen Veränderungen von Effektparametern auf und lassen die Sounds im Verlauf wandern und mutieren. Aus einem Federklang entsteht eine fremdartige Stimme, aus schepperndem Blech eine pulsierende Maschine. Daraus entwickeln wir kurze Klangsequenzen, metallische Percussion oder Effektsounds für eigene Produktionen. Für wen? Für Musikproduzent, Menschen, die es werden möchten, und neugierige Klangentdecker. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Frühere Module musst du nicht besucht haben. Ich begleite dich individuell; am Rechner können wir auch in Zweiergruppen arbeiten. Das ist dabei Gemeinsame Samples und entwickelte Sounds zum Mitnehmen. Zwei zusammengehörige Termine: etwa sechs Stunden inklusive Pausen für das Experimentieren und Aufnehmen sowie vier bis fünf Stunden für das Sounddesign. Das Modul ist einzeln buchbar; beide Termine gehöre